Vorlesung "Lesen und Schreiben im Medienwechsel" (Matussek, SS 04)
Einen Beteiligungsnachweis können Sie erwerben, wenn Sie einen Essay schreiben, in dem Sie zu Aspekten der Vorlesung argumentativ Stellung nehmen. Z.B.:
• Unter welchen Umständen ist Lesen eher ein informationsaufnehmender oder schöpferischen Prozeß?
• Was taugen die verschiedenen Textmodelle für die Beschreibung der Leseraktivität? Wo sind ihre Grenzen?
• Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Alphabetisierung Griechenlands und dem Ursprung der Philosophie?
• Welche Folgen haben die historischen Medienumbrüche (Oralität/Literalität, Manuskript-/Buchkultur, Gutenberg-/Turing-Galaxis)?
• Was können wir aus früheren Medienwechseln für spätere lernen?
Wenn Sie möchten, können Sie anstelle des Essays auch eine Installation erstellen, z.B.:
• wahrnehmungspsychologische Experimente
• Metamorphosen des Schriftbildes
• Beispiele für die Betonung grafischer oder phonetischer Aspekte von Schrift in digitalen Medien.
Der Umfang des Essays beträgt für Medien- und Kulturwissenschaftler etwa 3 Seiten, für Germanisten (Zertifikat im Bereich F) etwa 6 Seiten.
Es besteht in Ausnahmefällen auch die Möglichkeit, einen Leistungsnachweis zu erbringen. Hierfür müßten Sie einen Vortrag von 1545 Minuten halten und dazu einen Text von 515 Seiten in der Form einer Hausarbeit abliefern. Redezeit und Umfang der schriftlichen Ausarbeitung reduzieren sich bei einer medialen Präsentation entsprechend dem Aufwand, der hierfür erforderlich ist. Um die Möglichkeit und ggf. das Thema eines Vortrags zu besprechen, kommen Sie bitte in meine Spechstunde (FR 1517h in 23.21, 01.42).