| | | Eines der Hauptziele von Multimedia-Produktionen ist die Erzeugung von Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit aber kann sehr unterschiedliche Formen annehmen: Sie kann fokussiert oder ungerichtet, willkürlich oder spontan, strategisch oder transzendierend sein, und sie kann sich entweder auf (körperliche und geistige) Objekte oder sich selbst richten. Insbesondere der Gegensatz von Objekt- und Selbstaufmerksamkeit ist ein entscheidendes Kriterium für die Planung und Entwicklung von Multimedia-Produktionen.
Die Vorlesung erläutert diesen Gegensatz anhand von Beispielen und Wahrnehmungsexperimenten zu verschiedenen Rezeptionsformen (Lesen, Sehen, Hören) und diskutiert die Frage, welche Veränderungen die moderne Aufmerksamkeitsökonomie durch den Wechsel von analogen zu digitalen Medien bewirkt.
Die Veranstaltung versteht sich als Auftakt zu einer geplanten dreisemestrigen Vorlesungsreihe über "Erinnerungstechniken im Medienwechsel: Schrift – Bild – Klang". |
| | | | 29.11.2001 | Einführung ins Thema
Laramara.html
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| | | | 10.01.2002 | Die Aufmerksamkeit und ihre Störungen
| | | | 17.01.2002 | Mediale Inszenierungen von Selbstaufmerksamkeit
| | | | 24.01.2002 | Lesen unter analogen u. digitalen Produktionsbed.
| | | | 31.01.2002 | Sehen unter analogen u. digitalen Produktionsbed.
| | | | 07.02.2002 | Hören unter analogen u. digitalen Produktionsbed.
| | | | 14.02.2002 | Intermedialität als attentive Strategie
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