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Erinnerndes/vergessendes Schreiben im Roman: Martin Suters Ein perfekter Freund (CH 2002)

Durch eine rätselhafte Kopfverletzung hat der Journalist Fabio Rossi eine Amnesie von fünfzig Tagen. Als er seine Vergangenheit zu rekonstruieren beginnt, stößt er dabei auf ein Bild von sich, das ihn zutiefst befremdet.

Der Journalist Fabio Rossi, dreiunddreißig, erwacht im Krankenhaus mit einer Kopfverletzung und einem Blackout von fünfzig Tagen. Die blonde junge Frau, die sich zärtlich über ihn beugt, hat er nie zuvor gesehen.  Seine Lebensgefährtin Norina dagegen weigert sich hartnäckig, mit ihm zu sprechen. Nur allmählich findet sich Fabio im eigenen Leben wieder zurecht. Aber er kommt einem Alter ego auf die Spur, das ihm immer rätselhafter wird. Er scheint merkwürdige Dinge getan, ein seltsames Verhalten an den Tag gelegt zu haben in jener Zeit. Doch Fabio gibt nicht auf. Er rekonstruiert sein verschwundenes Leben Schritt für Schritt.



Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, ist Schriftsteller, Kolumnist und Drehbuchautor. Bis 1991 verdiente er sein Geld auch als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine 1997 und 2000 erschienenen Romane Small World und Die dunkle Seite des Mondes waren auch international große Erfolge. Suter lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala.

Umfang: 352 Seiten, geb., Schutzumschlag
Verlag: Diogenes, Zürich
Preis: 19,90 EUR, ISBN 3-257-06306-7

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